• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Die deutschen Teilnehmer*innen an den Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio sollen ein rechtzeitiges Impfangebot gegen Covid-19 erhalten. Dies hat das Corona-Kabinett am Montagmorgen entschieden.

„Die heutige Botschaft von Bundesinnenminister Horst Seehofer ist in schwierigen Zeiten ein entscheidendes Signal der Unterstützung durch die Bundesregierung für unsere Athlet*innen und Betreuer*innen auf deren Weg nach Tokio. Wir sind froh und dankbar und erkennen gleichzeitig dieses besonders wertvolle Signal der Unterstützung und die damit verbundene Solidarität der Gesellschaft mit dem Olympischen und Paralympischen Sport an. Jetzt kommt es darauf an, gemeinsam mit allen für die Umsetzung verantwortlichen Stellen in Bund und Ländern die Impfungen in den nächsten Wochen verantwortungsvoll und professionell umzusetzen. Sie ist der zentrale Baustein, um unseren Team D-Mitgliedern eine sichere Teilnahme und eine gesunde Rückkehr zu ermöglichen“, sagte Alfons Hörmann, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Gemeinsam mit Bundesinnen- und Sportminister Horst Seehofer hatten der DOSB und der Deutsche Behindertensportverband (DBS) in den letzten Wochen für eine solche Lösung zu Gunsten der Athlet*innen geworben. Nach jetzigem Planungsstand werden etwa 800 Personen im Team D nach Tokio zu den Olympischen Spielen reisen. Wenige Wochen später geht dann das rund 300 Personen umfassende Team D Paralympics an den Start.

„Wir sind in einer Situation, in der immer mehr Impfstoffe zur Verfügung stehen werden, so dass es im Sinne der Prävention folgerichtig ist, den Athlet*innen und Betreuer*innen des Team Deutschland Paralympics vor der Reise nach Tokio ein Impfangebot zu machen – zum Schutz ihrer und der Gesundheit anderer. Für uns ist die Entscheidung des „Corona-Kabinetts“ der Bundesregierung wichtig und richtig hinsichtlich unseres Bestrebens, die Athlet*innen verantwortbar nach Tokio zu entsenden“, erklärte DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher.

„Ich begrüße es außerordentlich, dass unsere Olympiamannschaft und unser Paralympicsteam geimpft und damit geschützt zu den noch anstehenden Qualifikationen und dann zu den Olympischen Spielen und zu den Paralympics nach Tokio reisen können. Mein großer Dank gilt dem DOSB für seinen enormen Einsatz. Ganz besonders danke ich der Bundesregierung, die mit diesem Beschluss zum bestmöglichen Schutz und Wohle unserer Athletinnen und Athleten entschieden hat“, so Ingo Weiss, Sprecher der Spitzenverbände im DOSB und Präsident des Deutschen Basketball Bundes.

Diese Unterstützung durch die Bundesregierung für das Team D erkennt die besondere Rolle der Teilnehmer*innen an, unser Land bei den Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio bestmöglich zu repräsentieren. Hierzu gehört unter diesen besonderen Bedingungen einer globalen Pandemie auch der Schutz vor einer Covid-Erkrankung. „Wir werden weiter alles dafür tun, dass die Athlet*innen ihren sportlichen Lebenstraum verwirklichen können. Die Impfung ist einer von mehreren Bausteinen dabei, dies auch im hohen Maße verantwortungsvoll umzusetzen. Weiterhin bleibt es jedem einzelnen Athleten selbst überlassen, ob das Impfangebot wahrgenommen wird“, fasste Hörmann zusammen.

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