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Titelseite des DBS Lehrgangsplan 2022

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) startet erneut mit über 1.000 hochwertigen Angeboten in das Aus-, Fort- und Weiterbildungsjahr 2022. Mit den zahlreichen Bildungsangeboten richtet sich der DBS-Lehrgangsplan an (zukünftige) Übungsleiter*innen und Trainer*innen, die sich für Qualifizierungen im Bereich des Sports für Menschen mit Behinderungen interessieren.

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Mannschaftsfoto der Damen 2021

Auch die diesjährige Deutsche Meisterschaft der Frauen im Rollstuhlbasketball stand im Zeichen der Corona-Pandemie. Unter Auflagen konnte Ausrichter Quakenbrücker TSV Mitte September immerhin fünf Mannschaften empfangen und nach 20-monatiger Wettkampfpause dieses Meisterschaftsturnier anbieten. Die Hamburger Frauen konnten ihre Meisterschaft aus dem Jahr 2019 nicht verteidigen und belegten am Ende Rang drei. Titel und Pokal ging an die bayrische Landesauswahl, die sich im niedersächsischen Artland als unbezwingbar erwies.

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Gold und Silber für Hamburger Damen


Der erste Wettkampftag der Weltmeisterschaften in Kopenhagen endete für die deutschen Parakanuten mit zwei Medaillen in der Startklasse Vl 1 Damen. Auf dem Bagsvaerd See fuhr Lillemor Köper souverän zum Sieg. Ihre Vereinskameradin vom Hamburger KC, Esther Bode, kam auf den zweiten Platz vor der Paddlerin aus Frankreich. Die guten Wetterbedingungen heute halfen den Athletinnen, die ihr Boot nur mit den Armen und Schultern paddeln können. Denn der Va´a ist für sie bei Wind schwierig zu steuern. „Das war richtig großes Kino.“ So der Bundestrainer André Brendel nach dem Rennen. „Beide Sportlerinnen haben sich richtig gut verkauft. Lillemor Köper zeigte gute Nerven, als sie ihr Boot am Start nochmal ausrichten musste. Auch wenn Esther Bode einige Bogenschläge machen musste, um ihr Boot in der Bahn zu halten, hat sie ihren zweiten Platz gut herausgefahren.“ Die 37-jährige Rollstuhlfahrerin sagt zu ihrem Erfolg: „Ich find es total cool. Es war ein echt gutes Rennen, am Start war ich super weggekommen."

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Die drei Teilnehmerinnen der Para Kanu WM Kopenhagen | Foto: André Brendel

Sechs deutsche Parakanuten heute in den Endläufen


„Besser Gold bei den Paralympics und Silber hier, als umgedreht.“ War der Kommentar von Edina Müller zum Gewinn der Silbermedaille in der Startklasse Kl 1 bei den Weltmeisterschaften in Kopenhagen. In einer Neuauflage des paralympischen Finales bezwang diesmal Maryna Mazhula aus der Ukraine die 38-jährige Hamburgerin. Katherine Wollerman aus Chile wurde wieder Dritte. „Die Spritzigkeit war nicht mehr so da.“ Sagte Edina Müller weiter. Als Sensation bezeichnete Bundestrainer André Brendel den sechsten Platz der erst 16-jährigen Johanna Pflügner. Die Rollstuhlfahrerin vom Halleschen KC 54 zeigte mit einem sehr guten Start und einer stabilen Leistung über die Strecke bei ihrer ersten internationalen Meisterschaft im gleichen Rennen eine herausragende Leistung.

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Gruppenfoto der Teilnehmenden | Foto: Pia Wilke, HSV e.V.

Endlich wieder Rollstuhlbasketball: In Hamburg konnte unter strengen Hygiene-Vorschriften das erste TryOut powered by Wellspect stattfinden - und das sorgte für viel Freude.

„Oh je, mir tut ja jetzt schon alles weh“, klagt Yorusalem „Yorsi“ Yohanns (18) am Schluss des gut fünfstündigen Tryout-Trainings in Hamburg. Und die junge Paraplegikerin, die direkt aus einer schleswig-holsteinischen Rehaklinik in die Sporthalle am Horner Weg gekommen ist, befürchtet für den nächsten Tag noch Schlimmeres. Doch das Erlebte, und besonders die vielen kleinen Erfolgserlebnisse, während der DRS-Veranstaltung wiegen - wie eigentlich immer - jeden Muskelkater auf. „Das war ein toller Tag und Rollstuhlbasketball ist ein geiler Sport“, resümiert die junge Fehmarnerin denn auch tags darauf.

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Viele Paralympics Starter bei den Weltmeisterschaften - Ein Vorbericht zur WM 2021

Am Donnerstag beginnen die Rennen der Weltmeisterschaften der Parakanu-Rennsportler und der Rennsportler in Kopenhagen. In der deutschen Parakanu-Mannschaft werden alle Paralympics-Starter bis auf Ivo Kilian mit dabei sein. Kilian musste sich Arbeits-bedingt entscheiden, ob er bei den Paralympics in Tokio oder bei den Weltmeisterschaften an den Start geht. Die deutsche Mannschaft wird auch in den nicht-paralympischen Disziplinen stark vertreten sein. Und der Bundestrainer André Brendel setzt zusätzlich auf die Nachwuchskräfte, so dass insgesamt zehn deutsche Parakanuten die Reise nach Kopenhagen antreten.

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Ivo Kilian in seinem Kanu | Foto: Christel Schlisio

Deutscher Parakanute nachnominiert

Gestern erreichte Ivo Kilian ein überraschender Anruf vom Bundestrainer André Brendel: „Willst und kannst du noch nach Tokio kommen?“ Die chinesische Mannschaft hatte ihren Startplatz in der Startklasse Kl2 Männer zurückgegeben, und das Internationale Paralympische Komitee(IPC) hat diesen Startplatz dann dem deutschen Team angeboten.
Ivo Kilian hatte beim Weltcup in Szeged die Qualifikation um den Bruchteil von Sekunden verpasst, und war der erste auf einer Nachrücker-Liste. Niemand hat jedoch so kurz vor Beginn der Spiele damit gerechnet, dass sich da noch eine Chance eröffnen könnte. Jetzt stehen einige organisatorische Aufgaben vor dem 44-jährigen IT-Techniker aus Halle.

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Trainer und aktive Sporttreibende | Foto: Christel Schlisio

„Mit der Ernennung zum Parakanu-Landesstützpunkt kann der begonnene, sehr vielversprechende Weg konsequent und zielgerichtet zur Entwicklung von Nachwuchskadern für den deutschen Parakanusport fortgesetzt werden.“ Sagt Volker Reichel, Ressortleiter Parakanu im Deutschen Kanu-Verband(DKV) zum Schreiben der Brandenburgischen Landesregierung. Diese hat den ESV Lok RAW Cottbus e.V. zum Landesstützpunkt Parakanu ernannt und stellt entsprechend finanzielle Mittel zur Verfügung, auch zur Finanzierung einer hauptamtlichen Trainerstelle. Damit entsteht erstmals in Brandenburg ein Parakanu-Stützpunkt.

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(BRS-Hamburg)

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