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  • Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Gold und Silber für Hamburger Damen


Der erste Wettkampftag der Weltmeisterschaften in Kopenhagen endete für die deutschen Parakanuten mit zwei Medaillen in der Startklasse Vl 1 Damen. Auf dem Bagsvaerd See fuhr Lillemor Köper souverän zum Sieg. Ihre Vereinskameradin vom Hamburger KC, Esther Bode, kam auf den zweiten Platz vor der Paddlerin aus Frankreich. Die guten Wetterbedingungen heute halfen den Athletinnen, die ihr Boot nur mit den Armen und Schultern paddeln können. Denn der Va´a ist für sie bei Wind schwierig zu steuern. „Das war richtig großes Kino.“ So der Bundestrainer André Brendel nach dem Rennen. „Beide Sportlerinnen haben sich richtig gut verkauft. Lillemor Köper zeigte gute Nerven, als sie ihr Boot am Start nochmal ausrichten musste. Auch wenn Esther Bode einige Bogenschläge machen musste, um ihr Boot in der Bahn zu halten, hat sie ihren zweiten Platz gut herausgefahren.“ Die 37-jährige Rollstuhlfahrerin sagt zu ihrem Erfolg: „Ich find es total cool. Es war ein echt gutes Rennen, am Start war ich super weggekommen."

Ihr Finale im Va´a fuhr Anja Adler, SV Halle Parakanu, auch schon am heutigen Tag. Sie belegte in einem engen Rennen Platz 6. Die 32-jähirge Rollstuhlfahrerin zeigte sich sehr zufrieden mit ihrem Rennen, da sie in dieser Bootskategorie seit mehr als einem Jahr keinen Wettkampf und keine Trainingseinheit gefahren war. Sie hatte sich für die Paralympics voll auf das Kajak konzentriert. „ In der Startklasse Vl 3 hat in diesem Jahr eine deutliche Leistungssteigerung stattgefunden.“ Konstatierte der Bundestrainer nach dem Rennen. Die Startklasse Vl 3 soll auch bei den Damen in Paris paralympisch werden.

Der 16-jähirge Felix Höfner, SC DHfK Leipzig, erreichte das Finale nicht. In der Startklasse Kl 2 lieferte er zwar ein sehr gutes Rennen, schaffte es aber gegen die starke Konkurrenz nicht, sich für das Finale zu qualifizieren. Der gebürtige Kleinheubacher, der seit Geburt im Rollstuhl sitzt, weiß aber nun, wie das Training im Hinblick auf die nächste Saison aussehen muss, so der Bundestrainer nach der Analyse des Rennens.

Alle anwesenden Paralympics-Starter der deutschen Mannschaft erreichten die Endläufe. Die Final-Rennen werden für Katharina Bauernschmidt, WSV Niederrhein, am Freitag in der Startklasse Vl 2, und für die anderen am Samstag stattfinden.

Finale Vl 2: Freitag, 15.41 Uhr

Endläufe  Kajak: Samstag ab 10.20 Uhr

Livestream: https://youtu.be/SD6hEfRdbUQ

Zeitplan: https://www.canoeicf.com/canoe-sprint-world-championships/copenhagen-2021/schedule

Ergebnisse: https://copenhagen2021.spotfokus.com

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