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  • Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

 

Trainer und aktive Sporttreibende | Foto: Christel Schlisio

„Mit der Ernennung zum Parakanu-Landesstützpunkt kann der begonnene, sehr vielversprechende Weg konsequent und zielgerichtet zur Entwicklung von Nachwuchskadern für den deutschen Parakanusport fortgesetzt werden.“ Sagt Volker Reichel, Ressortleiter Parakanu im Deutschen Kanu-Verband(DKV) zum Schreiben der Brandenburgischen Landesregierung. Diese hat den ESV Lok RAW Cottbus e.V. zum Landesstützpunkt Parakanu ernannt und stellt entsprechend finanzielle Mittel zur Verfügung, auch zur Finanzierung einer hauptamtlichen Trainerstelle. Damit entsteht erstmals in Brandenburg ein Parakanu-Stützpunkt.

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Wer es verpasst hat "DAS" live zu schauen, hat hier die Möglichkeit es nachzuholen.
Ein schöner kleinen Film über das Blindenfußball Basis Training des FC St. Pauli. Vor allem ist die inklusive Form des Abschlussspiels sehr gut herausgearbeitet.

Zur ARD Mediathek geht es hier:

Screenshot des Videos

von links: Edina Müller, Felicia Laberer und Anja Adler  | Foto: Andre Brendel

Zwei Titel bei den Europameisterschaften in Poznan

„Es ist unglaublich, wie heute Anja Adler und Felicia Laberer auf den letzten Metern den Titel geholt haben.“ sagt der Bundestrainer Andre Brendel nach dem sehr erfolgreichen Abschneiden bei den Europameisterschaften der olympischen und paralympischen Kanurennsportler in Poznan/Polen.

Felicia Laberer, SC Berlin-Grünau, machte den Anfang in der Startklasse Kl 3. Die Französin Nelia Barbosa zeigte einen sehr schnellen Start, aber die 20-jährige Auszubildende schob sich immer näher heran, und schaffte es kurz vor der Ziellinie, noch die Französin abzufangen. Sie selbst sagt zu ihrem Rennen: “Das Rennen war noch nicht perfekt, aber nah dran.“

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Die Medaillengewinner*innen mit dem Präsidenten des DKV (von links): Katharina Bauernschmidt, Annette Kummer, Lillemor Köper, Thomas Konietzko (Präsident des Deutschen Kanuverbands), Esther Bode

Vier Medaillen für die deutschen Parakanuten

Am heutigen Freitag fanden die ersten Finalläufe der Parakanuten bei den Kanu-Europameisterschaften in Poznan/Polen statt. Die deutsche Parakanu-Nationalmannschaft startete gleich mit vier Medaillen. Alle wurden im Va´a, dem Canadier der Parakanuten, von den Frauen im Team geholt.

Eine Goldmedaille gewann Lillemor Köper vom Hamburger SV. Die 27-jährige Studentin gewann in der Startklasse Vl 1 gegen ihre Vereinskameradin Esther Bode. Sie schildert ihr erstes internationales Rennen so: „ Es war kein perfektes Rennen. Ich war ziemlich nervös und bin etwas Zick-Zack gefahren. Am Start bin ich nicht so gut weggekommen, aber hinten raus habe ich noch aufgeholt. Ich freu mich, dass es zum Sieg gereicht hat.“ Die Vl 1 ist die Startklasse für Athleten mit den größten Beeinträchtigungen. Sie können nur Schultern und Arme zum Paddeln einsetzen.

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Felicia Laberer in ihrem Kanu | Foto: Christel Schlisio / DKV

Europameisterschaften der Parakanuten in Poznan und vorher noch die Finals 2021 in Duisburg

Es liegt ein anstrengendes Wochenende vor den deutschen Parakanuten. Denn einige bestreiten von morgen an zwei Wettkämpfe in zwei Ländern. Edina Müller, Anja Adler, Katharina Bauernschmidt und Annette Kummer werden sowohl am Donnerstag bei den Finals 2021 in Duisburg an den Start gehen, und dann gleich nach Poznan/Polen reisen. Dort finden ebenfalls ab Donnerstag die Europameisterschaften im olympischen und paralympischen Kanurennsport statt.

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Felicia Laberer in ihrem Kanu beim Rennen | Foto: Christel Schlisio

Ein weiterer Quotenplatz durch Felicia Laberer

Der Renntag beim Weltcup und Paralympic Qualifier in Szeged hätte für die deutschen Parakanuten nicht besser beginnen können. Anja Adler holte sich ihren ersten Weltcup- Sieg in der Startklasse Kl 2. Nach mehreren Podiumsplätzen bei internationalen Wettkämpfen ist das der bisher größte Erfolg der 32-jähirgen Rollstuhlfahrerin vom SV Halle. Sie selbst sagte im Anschluss: „ Ich kann es immer noch nicht glauben, aber es fühlt sich unheimlich gut an. Ich konnte erstmals wirklich das im Wettkampf zeigen, was sich im Training schon angedeutet hat. Diesmal lief auch der Start super.“ Nach den Erfolgen von Katharina Bauernschmidt(WSV Niederrhein Duisburg) im Va´a der Startklasse Vl 2 mit dem dritten Platz und Annette Kummer vom ESV RAW Cottbus mit dem zweiten Platz im Va´a der Startklasse Vl 3 haben die Damen im deutschen Team den Medaillensatz vervollständigt. Beide zeigten sich mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden, da sie ihre im Training schon gezeigten Leistungen gut abrufen konnten.

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Teamfoto - hintere Reihe (v.l.): Andre Brendel (Bundestrainer), Disziplintrainerin Ognyana Dusheva, Disziplintrainer Christian Gleinert, Physiotherapeut Daniel Meyer, Ivo Kilian, Felicia Laberer, Annette Kummer, Tom Kierey, Disziplintrainer Jürgen Hausmann, IAT-Wissenschaftlerin Svenja Törpel - vordere Reihe (v.l.): Felix Höfner, Edina Müller, Anja Adler, Katharina Bauernschmidt

Der Kampf um die letzten Quotenplätze für Tokio

Mehr als 130 Parakanuten aus 37 Ländern kämpfen ab heute um den Sieg, aber vor allem auch um die letzten möglichen Startplätze für die Paralympics in Tokio. Der Weltcup ist für einige Sportler, wie der deutschen Rollstuhlfahrerin Anja Adler (SV Halle), der erste internationale Wettkampf seit 2019. Daher sagt die 32-jährige auch: „ Ich freu mich darauf, wieder international starten zu können, und mich mit den anderen messen zu können. Natürlich ist der Wettkampf auch eine Standortbestimmung in Richtung Tokio.“
Das erste Finale mit deutscher Beteiligung ist die Startklasse Vl 3 der Damen. Annette Kummer vom ESV RAW Cottbus fährt bei ihrem ersten internationalen Start gegen die starke Ukrainerin Natalia Lahutenko und die Ungarin Julianna Toth. „ Ich bin total gespannt, wie eine internationale Veranstaltung so ablaufen wird. Die Stimmung aufzunehmen und in positive Energie umzusetzen, sollte mir gelingen.“ Sagte die Cottbuserin vor der Abreise nach Ungarn.

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15 Sportler und Sportlerinnen aus 9 Vereinen stellten sich der Herausforderung und kämpften um die Plätze in der deutschen Nationalmannschaft auf der Wedau in Duisburg. Sie starteten im Kajak oder Va´a über die für Parakanuten übliche 200m Strecke. Die Rennen fanden wie immer zusammen für die olympischen und paralympischen Disziplinen statt. Trotz des kalten Windes und bei Wassertemperaturen von knapp über 9 Grad erreichten gleich vier Damen auf Anhieb die A-Norm des DKV und des DBS. Der DBS ist dann auch die letztendlich entscheidende Instanz, der die Nominierung der Athleten für die Nationalmannschaft vornimmt.

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Die BG Baskets Hamburg haben ihr Auswärtsspiel beim Tabellenfünften der 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga (RBBL), den Rhine River Rhinos Wiesbaden, mit 74:54 gewonnen und stehen mit acht Siegen und acht Niederlagen auf dem sechsten Tabellenplatz.

Noch vor der Partie mussten die HSV-Rollstuhlbasketballer:innen die kurzfristigen Ausfälle von Martin Steinhardt und Janne Deutschmann verkraften, die nicht mit in die hessische Landeshauptstadt reisten. Nach zuletzt sieben Niederlagen in Folge wollte das Team von Spielertrainer Alireza Ahmadi nicht nur endlich wieder einen RBBL-Sieg einfahren, sondern auch Revanche für die 70:59-Heimniederlage gegen die Rhinos nehmen.

Von Beginn an zeigten die BG Baskets eine gute Leistung: Nach einem knappen Vorsprung zum Ende des ersten Viertels (17:16), gelang es dem HSV Top-Team die Führung im zweiten Spielabschnitt weiter auszubauen. Auch im dritten und vierten Viertel waren die BG Baskets spielbestimmend und konnten im Verlauf des Spiels alle vier Viertel gewinnen.

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Szene aus dem Spiel | Foto: MSSP

Die BG Baskets Hamburg haben ihre Spiele gegen die RSB Thuringia Bulls sowie Hannover United am vergangenen Wochenende verloren. Am Sonnabend, 13. März, mussten sich die HSV-Rollstuhlbasketballer:innen dem amtierenden Deutschen Meister aus Thüringen mit 43:95 geschlagen geben, ehe das Team von Spielertrainer Alireza Ahmadi am Sonntag, 14. März, Hannover United mit 61:71 unterlag.

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